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Matchbericht: FC Abtwil-Engelburg 2 – FC Neukirch-Egnach 2, 17.10.2020

FC Abtwil-Engelburg 2 – FC Neukirch-Egnach  2, 5:2 (1:1)

Manchmal gibt es diese Tage an denen irgendwie alles schief läuft. Es begann mit einer langen Absenzen Liste, die von Jeaneau einiges an Improvisation forderte. Zudem wurde kurzerhand auf den kleinen Kunstrasen gewechselt was unseren Jungs sicher nicht ganz entgegenkam. Zu guter Letzt stand ein Schiedsrichter auf dem Feld der schlussendlich dann auch noch Matchentscheidend Einfluss nahm.

Das Spiel startete trotz der vielen negativen Einflüsse, ansprechend für uns. Schon nach 30 Sekunden stand Janis alleine vor dem Abtwiler Torhüter, leider brachte er den Ball nicht wie gewünscht aufs Tor. Wenige Minuten später wurde Supi 3 Meter vor dem Tor freigespielt, leider traf auch er den Ball nicht wunschgemäss, so dass auch diese 100 % Torchance ungenutzt blieb. Entgegen dem Spielverlauf stand es dann in der 11.Minute auf einmal 1-0 für Abtwil. Ein direkter Freistoss aus 18 Metern wurde flach in die Torwartecke versenkt. Martin wurde auf dem falschen Fuss erwischt.

Nach dem 1-0 glich sich das Spiel zunehmend aus, Abtwil verzeichnete mehr Ballbesitz, Neukirch lauerte auf schnelle Umschaltmomente. So richtig gefährlich wurde es jedoch vor keinem der beiden Tore. So dauerte es dann bis in die 44. Minute, um wieder was zu notieren. Fabio spielte einmal mehr eine wunderbare Flanke in den Strafraum, Supi nahm den Ball überragend mit und vollende trocken. 1-1. In der 45. Minute (eigentlich waren erst 44 Minuten auf der Match Uhr) bekamen wir noch einen Eckball zugesprochen. Leider pfiff der Schiedsrichter zur Pause. Eigentlich eine Lappalie, es war aber ein Vorgeschmack auf das was noch folgen sollte.

Die erste Halbzeit zeigte auf, dass man am heutigen Abend sicher nicht chancenlos war, so war dann auch die Stimmung in der Kabine, mit vielen guten Vorsätzen startete man zur zweiten Halbzeit. Es vergingen genau 3 Minuten bis zum Dämpfer. Bei einem Steilpass der Abtwiler, verliess Martin sein Tor, der Stürmer kam vor Ihm an den Ball und schoss direkt aufs Tor. Der Ball landete im Gesicht unseres Torhüters, leider war das rote Gesicht nicht das einzige rote in dieser Situation, Völlig unerwartet zückte der Unparteiische in dieser Situation rot wegen eins Handspiels ausserhalb des Strafraums. Fehlentscheide gehören zum Fussball mit dazu, keine Frage. Wenn jedoch auch die Abtwiler Spieler sagen das der Ball nicht an der Hand war, Martin rote Abdrücke eines Balles im Gesicht hat und der Schiedsrichter jedem der Ihn darauf aufmerksam machen wollte süffisant ins Gesicht lächelt, dann soll sich jeder seinen Teil dazu denken. Nun den, anstelle von Martin musste unser Feldspieler Remo ins Tor. Ab diesem Moment änderte sich das Spiel komplett, immer wieder rannten die Abtwiler an, unsere Abwehr bekam kaum noch Luft. Der Defensivverbund inklusive Remo machten Ihre Aufgabe ausserordentlich gut. Und so brauchte der Favorit erneut eine Standard Situation um in der 74. Minute in Führung zu gehen, ein Eckball wurde per Kopf zum 2-1 versenkt. Dies war, gemessen an der Spielsituation, wohl die Vorentscheidung. Noch verblieben 15 Minuten, wobei es schwer vorstellbar erschien das wir da noch was holen könnten. Nun denn, es ist ja schön wen man sich auch mal irren kann. Supi hatte da ganz andere Pläne, kurz nach Wiederanpfiff nahm er den Ball im Mittelfeld und zog Richtung Tor, unwiderstehlich schloss er seinen Sololauf mit dem    2-2 ab. Es war sein 6. Tor aus den letzten beiden Spielen. Symptomatisch für unsere Jungs in dieser Saison, woher dieser Wille?

Kurz nach dem 2-2 zog Supi ein weiteres mal los, diesmal wurde er jedoch unsanft von hinten von den Beinen geholt, leider ging es danach für ihn nicht mehr weiter. Das der Schiedsrichter in dieser Situation von einer Verwarnung absah und weiterhin sein Lächeln auf dem Gesicht hatte, naja lassen wir den Kommentar. In der 80. Minute, wieder im Anschluss an einen stehenden Ball, ging das Heimteam erneut in Führung. Nun war die Luft bei uns endgültig draussen, das 4-2 und 5-2 in den letzten Minuten waren danach nur noch die logische Konsequenz aus dem Kräfte zehrenden Spiel. Das der Schiedsrichter in den letzten 5 Minuten noch zweimal Gelb gegen Abtwil zog, wohlbemerkt für nichts Spektakuläres, diente nur noch dazu unsere Gemüter irgendwie zu beruhigen.

Es war eine gute Leistung unserer Mannschaft, die jedoch an diesem Abend zu viele Hindernisse hätte überwinden müssen um zu Punkten zu kommen. Wäre der Vorfall in der 49. Minute nicht gewesen, hätten wir an diesem Abend gegen einen Gegner auf Augenhöhe, sicher was mitnehmen können.

Nun den, der Fokus richtet sich bereits auf nächsten Samstag, wenn wir auf der heimischen Rietzelg den FC Weinfelden zum letzten Vorrunden Spiel empfangen.

 

HOPP FCNE

Bericht: Damiano Tamanti

 

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